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Können wir uns ein Kind leisten?

May 06, 2022 Andreas Lorenz Season 1 Episode 15
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Können wir uns ein Kind leisten?
Show Notes Transcript

„Wir können uns keine Kinder leisten.“

Häufig wird diese Floskel genutzt, um das leidige Thema schnell abzuwürgen.

„Kann ich mir Kinder leisten?“ Das ist dennoch eine wichtige Frage, die sich viele Paare stellen, bevor sie Kinder bekommen. Richtiger formuliert müsste sie eigentlich lauten: „Was kann ich mir zukünftig außer Kindern noch leisten?“.

In der Tat ist die Entscheidung zu einem Kind auch eine finanzielle Entscheidung. Es sind hierbei nicht die „Anschaffungs-„, sondern vielmehr die ‚Betriebskosten‘ die ins Geld gehen. Geld, dass zukünftig nicht mehr für andere Dinge zur Verfügung stehen wird.

WAS KOSTET EIN KIND?

Das Statistische Bundesamt hat vor einiger Zeit ermittelt, dass ein Kind im Bundesdurchschnitt ca. 148.000 € kostet bis es 18 Jahre alt ist

Wenig verwunderlich ist, dass die jährlichen Kosten steigen, je älter Deine Kinder werden. sin des in den ersten 6 Jahren ca. 7.000 € pro Jahr und 8.200 € im Jahr zwischen 6 und 12 so steigen die Kosten bis auf 9.400 € im Jahr in den Teenagerjahren bis zu Volljährigkeit

Realistisch gesehen ist hier aber nicht Schluss. Im Alter von 18 Jahren sind viele Kinder noch lange nicht finanziell unabhängig. Studium, Ausbildung und Co. kosten weiter Geld.

WIE SIND KINDER FINANZIERBAR?

Wenn ich Dich bis hierher ziemlich geschockt haben dürfte (kaum jemand macht sich Gedanken darüber, was ein Kind wirklich kostet), gibt es doch viele Möglichkeiten ein Kind zu finanzieren.

Zunächst einmal ist es wichtig, alle Ausgaben zu kennen, aber auch alle Einnahmen. Richtig, mit Kindern hast Du auch Einnahmen, die Du vorher nicht hattest und die helfen sollen, das 37 %-Loch in Deinem Haushaltsbudget zu schließen.

Ich empfehle, eine genaue Aufstellung aller Einnahmen und Ausgaben zu erstellen und Dir so einen Überblick über Deine finanzielle Situation zu verschaffen. Dabei musst Du überlegen, welche Kosten Du mit Kind haben wirst. Es wird sich auf der Ausgabenseite einiges verändern. Du wirst mehr Geld für Baby- und Kindersachen ausgeben, aber weniger für privaten Konsum wie Kino, Restaurant oder andere Dinge. Vielleicht fällt ja ein Arbeitsweg weg, was Spritkosten spart oder gar ein Auto überflüssig macht, das verkauft werden kann?

Grundsätzlich hat sich bei uns folgende Faustregel bewährt:

  • 70 % des Haushaltsbudgets für Lebenshaltung ausgeben (also Miete, Lebensmittel, etc.)
  • 20 % für den Abbau von Schulden ausgeben (wenn Du keine Schulden hast, spar das Geld für größere Anschaffungen oder Investitionen wie Urlaub oder ein neues Auto)
  • 10 % für Kapitalaufbau anlegen

Fakt ist und bleibt: mit einem Kind hast Du weniger Geld für Dich und Deine Bedürfnisse zur Verfügung.

Wird das Geld knapper, müssen die Ausgaben besser geplant werden und disziplinierter mit dem Geld umgegangen werden.

Wenn Du den Wunsch hegst, Vater zu werden, lohnt sich ein Blick auf Deine finanzielle Situation, um Dich darauf einzustellen, ob und wie ein Kind Eure persönliche Gesamtsituation verändern wird.

WIE VIEL IST DIR EIN KIND WERT?

Bei all der Rechnerei darfst Du eines nicht vergessen. Es ist nicht alles kalkulierbar. Kinder zu bekommen und zu haben, ist und bleibt ein kleines Abenteuer.

Die wichtigste Frage ist nicht, ob Du Dir ein Kind leisten kannst oder was Du Dir außer einem Kind dann noch leisten können wirst.

Die Frage ist, was ist Dir, es wert ein Kind zu haben?

Andreas:

Wir können keine Kinder leisten. Häufig wird diese Floskel genutzt, um das leidige Thema schnell abzuführen. kann ich mein Kind leisten? Ist dennoch eine wichtige Frage, die sich viele Paare stellen, bevor sie Kinder bekommen. Richtiger formuliert müsste sie eigentlich lauten Was kann ich mir zukünftig außer Kindern noch leisten? In der Tat ist die Entscheidung zu einem Kind auch eine finanzielle Entscheidung. Wir sind hierbei nicht die Anschaffung, sondern vielmehr die Betriebskosten, die ins Geld geben Geld, dass zukünftig nicht mehr für andere Dinge zur Verfügung stehen wird. Was kostet ein Kind? Das Statistische Bundesamt hat vor einiger Zeit ermittelt, dass ein Kind im Bundesdurchschnitt circa 148.000 kostet, bis 18 Jahre alt ist. Wenig verwunderlich ist, dass die jährlichen Kosten steigen. Die Eltern deine Kinder werden. In den 1. 6 Jahren beläuft sich das auf circa. 7000 pro Jahr ab dem sechsten bis zum 12. Jahr steigt das schon auf 8200 pro Jahr und zwischen dem Teenageralter bis dann zur Volljährigkeit laufen die jährlichen Kosten auf circa. 9400 hoch. Realistisch gesehen ist hier dann aber natürlich nicht Schluss. Im Alter von 18 Jahren sind viele Kinder noch lange nicht finanziell unabhängig. Studium, Ausbildung und Co kosten weiter Geld und das müssen dürfen Eltern weiter finanzieren. Zu den gesteigerten Kosten kommt auf der anderen Seite erst einmal weniger Einkommen. Experten haben analysiert, dass Kinder circa. 20 des Haushaltseinkommens verbrauchen in etwa so viel wie Miete jeder 5. Euro wird demnach für Kinder ausgegeben. Fakt ist auch, dass neben den gesteigerten Kosten eine Familie mit Kindern meist darüber weniger Einkommen verfügt rund 63 des Einkommens von kinderlosen Paaren haben Familien mit Kindern zur Verfügung. Wie sind denn Kinder dann finanzierbar, wenn ich dich bis hierher ziemlich geschockt haben dürfte? Denn kaum jemand macht sich so richtig Gedanken darüber, was ein Kind so wirklich kostet, gibt es doch viele Möglichkeiten, ein Kind zu finanzieren. Zunächst einmal ist es wichtig, alle Ausgaben zu kennen, aber auch allein nahm. richtig, denn mit Kindern hast durch Einnahmen die du vorher nicht hattest und die helfen sollen das 37 ige Loch in deinem Haus aus Budget zu schließen. Da wären zu allererst das Elterngeld der Staat zahlt er 12 Monate lang 67 des Einkommens des Partners, der in Elternzeit geht, mindestens drei maximal 800 Außerdem gibt es Kindergeld. Aktuell läuft wie das auf 219 pro Kind für die ersten beiden Kinder. 225 kommen dann für das dritte Kind und top und ab dem vierten Kind gibt es 250 pro Kind. Neben dem Geld was du bekommst, spaß du auch noch Geld nämlich Steuern das geht dank des Kinderfreibetrages im Jahr sind das 5460 2037 die Elternteil Darüber hinaus gibt es noch einen Freibetrag für Betreuungs und Erziehungs oder Ausbildungs Bedarf der Kinder in Höhe von. 2928 oder 100.464 je Elternteil. Diese Summe musst du also weniger versteuern, übrigens falls du das jetzt zu viele Zahlen auf einmal waren ich verlinke der das alles in den schon uns. ich empfehle dir also, eine Aufstellung aller Einnahmen und Ausgaben zu erstellen und hier so einen überblick über deine finanzielle Situation zu verschaffen. Dabei musste überlegen welche kosten du mit Kind haben. Wir erst wird sich auf der Ausgabenseite einiges verändern. du bist mehr Geld für Baby und Kindersachen ausgeben, aber weniger für privaten Konsum wie Kino Restaurants oder andere Dinge, die wir sonst mit deiner Frau oder alleine gemacht hast. Vielleicht fällt ja auch ein Arbeitsweg weg, was Spritkosten spart oder vielleicht sogar ein Auto komplett überflüssig macht was dann verkauft werden kann. Grundsätzlich hat sich bei uns folgende Faustformel bewährt Wir verplanen 70 des Haushalts Budget für die Lebenshaltung, das heißt Miete Lebensmittel etcetera 20 und des Budgets verwenden wir für den Abbau von Schulden, und wenn du keine Schulden hast, dann spar das Geld für größere Anschaffungen oder Investitionen wie Urlaub oder neues Auto und 10 legen wir beiseite für den Kapital aufbauen. Fakt ist und bleibt Mit einem Kind hast du erst einmal weniger Geld für dich und deine Bedürfnisse zur Verfügung. Wird das Geld knapper, müssen die Ausgaben besser geplant werden. Disziplinierter mit dem Geld wird das Geld knapper, müssen die Ausgaben besser geplant und disziplinierter mit dem Geld umgegangen werden. Wenn du den Wunsch hext, Vater zu werden, lohnt sich ein Blick auf deine finanzielle Situation, um sich darauf einzustellen, ob und wie ein Kind eure persönliche Gesamtsituation verändern wird. Bei all der Rechnerei darfst du eines nicht vergessen Es ist nicht alles kalkulierbar, Kinder zu bekommen und zu haben, ist und bleibt ein kleines Abenteuer. Die wichtigste Frage ist nicht, ob du dir ein Kind leisten kannst oder was du dir aus einem Kind noch leisten können wirst. Die Frage ist Was ist es dir wert, ein Kind zu haben?